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Alexander Tao

AlexTaoGroßmeister Alexander Tao, ein chinesischer Kung Fu-Experte und berühmter Kampfkunstmeister, erschuf das Jing Quan Dao, auch bekannt als “Cop Kwon Do”, das kraftvollste Kickboxschema. Es ist das Ergebnis von hingebungsvoller Nachforschung und extrem hartem Training für über 20 Jahre, und auch einer Kombination von Techniken aus vielen anderen, kraftvollen Kung Fu-Stilen und Meisterpraktiken. Die Erfindung von Jing Quan Dao wird als ein bedeutender Meilenstein seit Bruce Lees Erschaffung von Jie Quan Dao (Jeet Kune Do auf kantonesisch) in den 1960er Jahren angesehen.

Großmeister Alexander Tao ist der Begründer der Kampfmethode Jing Quan Dao der chinesischen Polizei. Amerikaner und Europäer haben keine Ahnung davon, wie es ist, ein Polizist in China zu sein. Nicht die geringste. Es ist nicht so wie hier im Westen – keine Hightech-Streifenwagen, die mit modernsten Computer- und Kommunikationssystemen ausgerüstet sind. In China sind Polizisten schon froh, wenn sie ein Fahrrad bekommen. Es ist auch nicht so wie auf dem Tiananmen-Platz, wo sie auf unbewaffnete Zivilisten mit Gewehren und Panzern zielten. Das war eine Militäraktion. Die meisten chinesischen Polizisten tragen noch nicht einmal Schußwaffen. Noch wichtiger ist, daß nahezu jedermann in China Kampfkünste ausübt, insbesondere die Kriminellen. Um also ein Polizist in China zu sein, mußt Du wirklich wissen, wie man kämpft, waffenlos und Mann gegen Mann, und Du mußt gut kämpfen. Dein Körper ist Deine einzige Waffe, und Dein Leben steht auf dem Spiel. Zu jedem Zeitpunkt mußt Du mit fortgeschrittenen Kämpfern rechnen, die in einer der am meisten und längsten erprobten Kampfmethoden der Welt, den tödlichen Künsten des Kung Fu, trainiert sind.

Merkwürdigerweise übersehen die Leute aus dem Westen regelmäßig die Kampfprofis des Kung Fu. Die blumigen Formen, die antiken Waffen, der gepolsterte Sport des Sparrings und die übertriebene Choreographie in den Filmen überschatten die arbeitenden Frauen und Männer, die Kung Fu als Teil ihres Jobs trainieren. Dies sind die Vollzugsbeamten in Rotchina – das Militär, die Spezialeinheiten, die Sicherheitsdienste und die Polizei. Ihr Interesse am Kung Fu ist gänzlich praktischer Natur. Keine Gedanken daran, hübsch auszusehen oder an das Gewinnen von Medaillen. Bloß daran, die Arbeit zu erledigen. Das Gesetz durchzusetzen und Ordnung in die bevölkerungsreichste Nation der Welt zu bringen.

Ein Polizist zu sein bedeutet, dem Ruf nach dem Dienen für Deine Gemeinschaft zu folgen. In China ist ein Hauptgrund dafür, Kung Fu zu trainieren, der, um das Land und seine Menschen zu beschützen. Der grundlegende Wunsch von allen wahren Kung Fu-Praktikern ist es, Übeltäter ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Als Alexander Tao noch ein kleiner Junge war, träumte er davon, ein solcher Held zu sein. Diesem Traum zu folgen schmiedete ihn zu einem der kraftvollsten Polizei-Kampfausbilder der Welt.

Großmeister Tao (chinesischer Name: Tao Zhong Xian) wuchs in der Shandong Provinz im nördlichen China auf. Diese Region ist berühmt für ihr Kung Fu. Eine von Chinas berühmtesten Kampfesheldengeschichten, festgehalten in dem Buch Die Rebellen vom Liang Shan Moor (die als legendäre Fernsehserie unter dem Titel Die Rebellen vom Liang Shan Po Anfang der 1980er Jahre auch im deutschen Fernsehen zu sehen war und längst Kultstatus erreicht hat), spielte sich hier vor Jahrhunderten ab. Die Rebellen vom Liang Shan Moor ist die wahre, allerdings verklärte Geschichte einer Rebellenbruderschaft und ihres Kampfes gegen ein tyrannisches Imperium. So wie Robin Hood im englischen Sherwood Forrest versteckten sich diese Gesetzlosen in einem Sumpfland nahe Liangshan, während sie für die Freiheit kämpften. Das Erlernen des Kung Fu in der Nähe des Liangshan-Sumpflandes war ein bißchen so wie das Erlernen des Bogenschießens nahe Sherwood. Es gibt hier ein kraftvolles Vermächtnis im Kern dieser Gemeinde, eine Tradition von wagemutigen Kriegern. Viele Kampfstile wurden hier geboren, wie beispielsweise die bösartigen Schläge des Praying Mantis-Kung Fu und die quälenden Techniken des Ba Gua.

Wie die meisten Einheimischen von Liangshan war auch Taos Familie eine kämpferische mit einer langen Kriegertradition, die über Generationen weitergereicht wurde. Von Kindheit an studierte Tao fleißig örtliche Kampfstrategien und -taktiken, meisterte jede tödliche Methode, die ihm beigebracht wurde, mit äußerster Präzision, bis er die nächste Stufe des Lehrfachs erreichte. Wie die antiken Krieger der alten Zeiten führte ihn seine Suche nach Weisheit tief in die mystischen Berge, um dort die Methoden der Kampfmönche zu studieren.

Tao verbrachte mehrere Jahre im Shaolintempel, der Geburtsstätte der chinesischen Kampfkunst des Kung Fu. Diesen verehrten Tempel umgeben viele private Kampfkunstschulen, die von Mönchen, ehemaligen Mönchen und Kampfschülern, alles Experten in den Künsten des Krieges, geleitet werden. In einer dieser Schulen studierte Tao die traditionellen Kampfkünste und erwarb sich schnell eine Position im Kern des Demoteams der Schule. Dort gewann er viele Auszeichnungen, wurde der stellvertretende Haupttrainer für Chinas Shaolin Kung Fu-Mönche und erhielt den Laienjüngernamen Xing Dong von den Shaolin verliehen.

Tao wurde auch versiert darin, seine innere Kraft mit der esoterischen Praktik des Qigong (auch als Qi Kong oder Chi Kung bezeichnet) zu lenken. Er erlernte, Bretter mit seinem Körper und Ziegelsteine mit seinen Händen und Füßen zu zerbrechen. Er konnte sogar freistehende Ziegelsteine zerbrechen, die nicht abgestützt oder irgendwie festgehalten wurden. Dies ist viel schwieriger, weil es dabei nichts gibt, um den Ziegelstein daran zu hindern, einfach umzufallen, wenn er getroffen wird. Nur ein erstklassiger Mann mit schwerem Treffer kann einen Ziegelstein auf diese Art und Weise zerbrechen. Darüber hinaus konzentrierte er sich auf die antiken Methoden der Qigong-Kraft: Fertigkeiten der Unverletzbarkeit wie etwa Eisenhemd, Eisenkopf und Eisenbein, verbunden mit intensiven Schlagtechniken wie etwa der Schwarzen Hand, Adlerklaue und Zwei-Finger-Chan.

Aber sein Studium des Kung Fu endete hier noch nicht. Tao führte seine Suche sogar noch weiter und reiste tiefer in die mysteriösen Berge des Wudang. Auch als Wu Tang bezeichnet, ist dieser phantastische Ort bekannt für verheerende Kampfkünste und seine tödlichen Krieger-Gelehrten-Priester. Laut einer Theorie war es hier, wo die übersinnliche Kunst des Tai Chi Chuan geboren wurde. Tao studierte die Kampfkünste in Wudang für einige weitere Jahre und schliff seine bereits phänomenalen Fertigkeiten zu tödlicher Wirksamkeit fein.

Trotz seines Aufwachsens in den Ländern der legendären Helden Chinas, ist Taos Kampfvorbild nicht das, was Du vielleicht erwarten würdest. Es war nicht ein klassischer Champion von den Gesetzlosen aus dem Sumpfland wie z.B. Li Kwei oder Wu Song. Auch war es nicht der Shaolinmönch Jin Na Luo oder der Wudangpriester Chang San Feng. Es war jemand, der in unserer heutigen Zeit mehr Kung Fu-Liebhaber inspirierte als irgend jemand anderer. Es war Bruce Lee.

Bruce Lees Methode und Philosophie beeindruckte Tao tiefgreifend, insbesondere Lees Erfindung der Kampfkunst Jeet Kune Do. Tao spezialisierte sich sogar in Lees charakteristischer Waffe, dem Nunchaku. Gewissenhaft Lees Philosophie folgend, absorbierte Tao die nützlichsten Techniken seines umfangreichen Trainings und verdichtete sie alle in sein eigenes, hochwirksames Kampfsystem. Aber er hatte ein tieferes Verständnis für Lee als manche der sogenannten Bruce Lee-Anhänger es hatten. Anstatt blindlings Jeet Kune Do zu folgen (was Lee klar verurteilte), erschuf er sein eigenes, neues System Jing Quan Dao. Quan Dao ist die Mandarin-Übersetzung von Lees kantonesischem Kune Do. Es bedeutet “Weg der Faust”. Jing bedeutet “aufmerksam” oder “alarmiert” im Gegensatz zu Jeet (was “abfangen” bedeutet). Jing kann auch “Polizei” bedeuten.

Viele Meister erschaffen ihren eigenen Stil, aber nur wenige erhalten jemals eine offizielle Anerkennung durch die Volksrepublik China. Dies ist eine seltene Ehre. Da der Besitz von Schußwaffen in China streng verboten ist, ist Kung Fu das einzige Mittel zur Selbstverteidigung für die breite Öffentlichkeit. Mehr Menschen üben in China Kampfkünste aus als irgendwo sonst auf der Welt. Anders als hier im Westen ist es dort viel mehr von Bedeutung und eine größere Sache als nur eine abendliche Freizeitbeschäftigung in der Woche. Kung Fu ist für Millionen von chinesischen Bürgern eine Lebensweise. Also ist jeder neue Stil, der sich ausreichend genug hervortut, um über den Massen zu stehen und anerkannt zu werden, wahrhaft außergewöhnlich. Jing Quan Dao wurde 1995 von Großmeister Tao gegründet. Es war nur eine von vielen erstaunlichen Errungenschaften dieses Meisters der Kampfkünste.

Unter Kriegern spricht nichts lauter als die Aktion. Und in den Kampfkünsten wird Gültigkeit dadurch erreicht, im Kampf getestet worden zu sein. Tao errang zweimal die chinesische Landesmeisterschaft und zweimal die internationale Meisterschaft im Freien Sparring. Er brach außerdem den Guinessbuch-Weltrekord, indem er zweimal seine einzigartigen Qigong-Fertigkeiten, den Zwei-Finger-Chan, demonstrierte. Zwei-Finger-Chan ist ein seltenes Qigong aus dem Shaolintempel. Chan ist das chinesische Wort für Zen, was die intensive Disziplin und mentale Konzentration aufdeckt, die hinter dieser Fertigkeit steckt. All Deine innere Energie wird in Deinen Fingerspitzen konzentriert. Wenn dies gemeistert wird, hast Du die Kraft dafür, um einen Handstand auf nur zwei Fingern auszuführen. Du hast auch die Kraft dafür, Deine Finger durch die Haut eines Feindes hindurchzustoßen, um die inneren Organe des menschlichen Körpers zu durchdringen. Solche drastischen Darstellungen sind natürlich zu intensiv für das Guinnessbuch. Also demonstrierte Großmeister Tao statt dessen seine Kraft, indem er mehrere Ziegelsteine gegen eine Wand drückte und diese mit nur einem seiner Finger dort festhielt. Sein Rekord steht jetzt bei dreizehn Ziegelsteinen, jeder davon 5 cm dick, die er dort für 23 Sekunden festdrückte.

Taos Können im Qigong brachte ihm den Titel eines Forschungsgruppenleiters der Chinesischen Qigong Akademie ein. Aber es war seine praktische Vorgehensweise bei realem Straßenkampf, Polizei-Selbstverteidigung und militärischer Kriegsführung, die seinen Ruf begründeten. Die Philosophie des Jing Quan Dao, das alles erlaubt ist, basiert darauf, schneller, länger, härter und aufmerksamer zu sein als Dein Gegner es ist. Überwinde Deinen Gegner durch den Einsatz von maximaler Kraft. Und dies ist wieder und wieder auf dem Schlachtfeld bewiesen worden. Tao hat Jing Quan Dao bei der chinesischen Polizei und dem Militär eingeführt. Er hat viele wichtige Positionen als Kampftrainer innegehabt, einschließlich der des Haupttrainers der chinesischen Special Corp. Diese militärische Elitegruppe spezialisiert sich auf die höchste Stufe der Sicherheit und Befreiungstechniken in China.

Das Chinesische Zentralfernsehen (CCTV) hat eines der größten Publikums auf der Welt, mit mehr als 600 Millionen Zuschauern. Trotz der überwältigenden Anzahl an Kung Fu-Experten in China entschied sich CCTV dafür, über Großmeister Tao in mehreren Dokumentationen zu berichten, weil sein Beitrag zu den Kampfkünsten so herausragend war. Diese Sendungen umfaßten The World Legend Man, A Spark of Chinese Kung Fu, Finest Kung Fu – Jing Quan Dao und Tao Zhong Xian & Jing Quan Dao. In einem anderen Programm produzierte CCTV eine 18-teilige Fernsehlehrserie, um Taos Kampftaktiken für die chinesische Polizei der breiten Öffentlichkeit näherzubringen. Practical Attacking with Jing Quan Dao erhielt eine weitreichende Anerkennung und hohe Empfehlungen aus der Kampfkunstwelt. Die brutalen Kampftechniken, die in dieser Serie enthalten waren, wären niemals im amerikanischen oder westlichen Fernsehen durchgegangen. Selbst die Qigong-Vorführungen sind drastisch. In einem kurzen Abschnitt steht ein Darsteller kopfüber in einem Kopfstand mit weit gespreizten Beinen, und dann wird eine Holzstange auf seinem Genitalbereich zerschlagen!

Heute ist Tao in die Gegend um die Bucht von San Francisco gekommen, um seine Kunst des Jing Quan Dao an die amerikanischen Küsten zu bringen. Der Großmeister hat damit begonnen, bescheiden zu unterrichten, so wie alle neu gegründeten Schulen es tun müssen, hauptsächlich mandarinsprechende Schüler, da er erst noch Englisch lernen muß. Seine beeindruckenden Fertigkeiten leuchten allerdings bereits hell in den Kämpferkreisen. Der K 1-Kämpfer, Sanshou-Mittelgewichtschampion und vierfache Sanshou-Landesmeister Cung Le erkannte sofort Taos Fähigkeit und heuerte ihn als Gastausbilder für seine Kickbox-Schule an. Es gibt keinen Zweifel daran, daß Tao einen tiefgehenden Einfluß auf die amerikanische Kampfkunstwelt haben wird. Und jetzt ist auch seine komplette chinesische CCTV-Fersehserie über Kampftaktiken ins Englische übersetzt worden und auf DVDs erhältlich.

Die umfassende wissenschaftliche Forschung im Jing Quan Dao umfaßt die bekannten Acht Trainingssysteme, welche sowohl einen starken inneren Geist als auch äußere Härte beim Trainierenden entwickeln. Solche fünf funktionellen Eigenschaften haben sich bewährt beim Formen des Körpers, bei Selbstverteidigung, Kickboxen, Wettkämpfen im Ring, Kung Fu-Filmrollen, aufregenden Kampfkunst-Bühnenshows und der Qigong-Behandlung von Krankheiten. Sie sind nicht nur anmutige und flinke Körperbewegungen in den Kampfkünsten, sondern auch eine kraftvolle Waffe für Geist und Körper eines Trainierenden.

Jing Quan Dao ist in mehr als einem Dutzend Ländern gezeigt und vorgestellt worden und hat einen weiten Bereich von Empfehlungen erhalten, ist in den Kung Fu-Kreisen hochgelobt worden und hat verschiedene herausragende Gewinner erzeugt.

Jing Quan Dao ist die Wiederentdeckung von diversen Kunststücken aus den Tausenden von Jahren in der Geschichte Chinas, und es hat zur weltweiten Entwicklung des Kung Fu beigetragen.

Jing Quan Daos Training besteht aus vier Stufen: Anfänger, leicht Fortgeschrittener, Fortgeschrittener und Experte, einschließlich Modulen, Schema, Kickboxen und Qigong. Es ist zu einem klaren, voll geradlinig aufsteigenden Trainingskurs geformt worden. Die Zusammenfassung und Zugänglichkeit dieses kraftvollen Kung Fu kann auch und gerade wirkungsvoll eingesetzt werden, um militärische oder polizeiliche Spezialkräfte zu trainieren.


von und mit Alexander Tao bieten wir im Onlineshop an:

DVDs:

Combat Tactics of Chinese Police: Jing Quan Dao

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