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Jim Arvanitis

ArvanitisGroßmeister und Pankratiast Demetrios (Jim) Arvanitis, ein Griechisch-Amerikaner, wird international anerkannt als der unangefochtene Vater des modernen hellenistischen (griechischen) Pankration. Jim Arvanitis begann sein Kampfkunsttraining im Alter von 8 Jahren in Athen in Griechenland. Er begann das Training mit Boxen und Ringen und lernte kurz darauf den “Allkraft”-Kampfstil seiner Vorväter kennen. Sein ursprüngliches Training schließt westliche Stile des Boxens, griechisch-römisches Kampfringen (es wird noch immer in Hinterhofschulen in Griechenland unterrichtet) und französisches Boxen (Savate) mit ein.

Er begann 1963 als ein junger Erwachsener mit seinen intensiven Nachforschungen in der Geschichte und den Konzepten des antiken hellenistischen Pankration. Als ein motivierter Sportler mit starken ethnischen Bindungen machte er es zu seinem Lebenswerk, den antiken Kampfsport zu einer modernen Form der gemischten Kampfkünste neu aufzubauen.

Arvanitis’ ergänzendes Training in asiatischen Kampfkünsten bestand aus Muay Thai und Combat Judo sowie anderen Kampfkunststilen, um seine waffenlosen Fertigkeiten zu erweitern. Der erfindungsreiche griechisch-amerikanische Sportler modifizierte viele der Techniken aus diesem ausgedehnten Bereich der Stile, in dem er moderne Prinzipien der Bewegungslehre und der Hebelverhältnisse hinzufügte. Darüber hinaus wurden ergänzendes Training, solide Kampfstrategien, richtige Ernährung und pragmatisches Fertigkeitstraining hervorgehobene Bestandteile in seinem Trainingsprogramm.

Jim Arvanitis hat den antiken griechischen Kampfsport als eine umfassende Kampfkunst Ende der 1960er Jahre wiederbelebt. Obwohl der Begriff selbst in Griechenland immer existiert hatte, lag die Ausübung der ursprünglichen Kunst für mehr als 2.000 Jahre im Schlaf. Arvanitis war der Allererste, der die Kunst neu aufgebaut und sie der internationalen Kampfkunstgemeinde vorgestellt hat, als er 1973 auf dem Titelblatt der Zeitschrift Black Belt erschien und die Titelgeschichte erhielt. Er gründete 1968 den ersten gegenwärtigen Stil des klassischen Pankration. Viele betrachten Arvanitis als einen der frühen Pioniere des Integrierens von Schlagen, Treten und dem Ringen mit Zwingen zur Aufgabe in einem System.

Nach Jahren der intensiven Nachforschung entwickelte er die erste zeitgenössische Form des Pankration. Was sich bald danach herausbildete, war ein einzelnes Gebilde, das Mr. Arvanitis als “Mu Tau™” bezeichnete. 1969 prägte Demetrios Arvanitis den Begriff Mu Tau™ nach der englischen Aussprache von zwei griechischen Buchstaben, um moderne griechische Kampfkunst darzustellen. Symbolisch gesehen standen diese Buchstaben, umgewandelt in ihre englischen Gegenstücke “M” und “T”, für “kriegerische Wahrheit”. Auf Griechisch war der Begriff lediglich eine Abkürzung für “Mahitiki Tehni”. Dies war der einheimische Begriff, der ganz einfach „Kampfkunst“ bedeutete.

Mu Tau™ selbst war eine Mischung aus all seinem Training und seinen vorhergehenden Studien, einschließlich denjenigen in Griechenland als Kind. Es könnte wahrhaftig gesagt werden, daß dies ein komplettes System der Kampfkunst war, weil es bewaffnete Kampfmethodik oder “Oplomahia”, waffenlose Methodik oder “Panmahia” und einen tief verwurzelten Gesichtspunkt griechischer Kultur, der Dinge aus hellenistischer Geschichte, Philosophie und Mythologie übernahm, verwendete. Arvanitis System, eine einzigartige Zusammensetzung aus seinen verschiedenartigen Studien, integriert wirkungsvolle Techniken mit Konzepten, die nach denen seiner antiken Ahnen geformt wurden.

Kurze Zeit später erschien Jim Arvanitis im Sentinel Magazine, einer zur damaligen Zeit wohlbekannten Polizeizeitschrift, in der er einige von Mu Taus™ waffenlosen Abwehrtechniken gegen einen bewaffneten Angreifer genau ansprach. Zwei Jahre später, 1973, erschien er auf dem Titelblatt von Black Belt. Er hatte sein Ziel erreicht, die griechischen Kampfkünste zurückzubringen in die vorderste Reihe der Kampfkultur. Arvanitis war erfolgreich darin, im Alleingang die nahezu ausgelöschte Kunst des Pankration wiederzubeleben, sie bereits schon vor 1970 in den Vereinigten Staaten einzuführen und sie in den darauf folgenden Jahren überall auf der Welt bekannt zu machen.

Arvanitis eröffnete seine erste Schule (“Palaistra”) zum Unterrichten des modernen Pankration 1971 in der Nähe von Boston. Sie wurde als “Spartan Academy” bezeichnet. Dank Jims fortwährenden Anstrengungen und seiner Präsenz in den internationalen Medien sowie durch Beiträge seiner ihn unterstützenden Partner ist das Interesse an Pankration weltweit gestiegen.

Jahrzehnte später ist Mr. Arvanitis in zahllosen Berichten und Artikeln in allen wichtigen Kampfkunstzeitschriften erschienen, genauso wie in Zeitungen und im Fernsehen und Radio. Er hat drei Bücher zum Thema moderne griechische Kampfkunst geschrieben und ist in einem Dutzend von Trainingsvideos und mehreren DVDs zu diesem Thema aufgetreten.

Neben seiner fast schon fanatischen Besessenheit mit dem Training ist Arvanitis ein hochangesehener Historiker, Techniker und Erfinder. Arvanitis ist der berühmteste Kampfkünstler griechischer Herkunft im 20. Jahrhundert und ist in mehr als 200 nationalen und internationalen Zeitschriften und Zeitungsartikeln erschienen, einschließlich Taekwondo Times, Karate/Kung-Fu Illustrated, The World's Martial Arts Elite, Black Belt (Titelgeschichte), Martial Arts Ultimate Warriors, Karate Illustrated, Fighting Stars, American Karate, Oriental Fighting Arts (Großbritannien), Inside Karate, Martial Arts Masters, Martial Arts Legends, Fighting Champions, World of Martial Arts, Who's Who in American Martial Arts, The Martial Arts Encyclopedia, Martial Arts: Traditions, History, People, Jiu Jitsu, The Karate Voice, Grandmaster Magazine, Martial Arts Illustrated (USA), Martial Arts & Combat Sports, Inside Kung-Fu, Official Karate, Martial Arts Masters, Jiu-Jitsu/Grappling, Action Martial Arts und Karate International. Er ist auch auf dem Titelblatt der angesehenen Black Belt-Zeitschrift gewesen und Autor des Monats Mai/Juni 2003 bei Paladin Press geworden.

Der griechisch-amerikanische Kampfkünstler hat zahlreiche Fernseh- und Radioauftritte gehabt. Unter seinen Auftritten sind “The Mike Douglas Show”, “The Good Day Show”, “The Guinness Game”, “That's Incredible”, “Guinness Book World Records Show”, “That's Entertainment”, “Amazing People”, “New England Personalities”, “Warrior Talk” und “Sarasota Profiles Today” gewesen.

Arvanitis ist in mehreren Lehrvideos (Modern Greek Pankration, Teil 1-6 und Fighting Skills for the Street: The Pankration Way, Teil 1-6) und auf Lehr-DVDs zu sehen (darunter die neue dreiteilige Secrets of Pankration-Reihe) und hat drei Bücher (Mu Tau: The Modern Greek Karate, Mu Tau Pankration: Volume 1/Concepts and Skills of “All-Powers” Combat und Pankration: The Traditional Greek Combat Sport and Modern Mixed Martial Art) über seine dynamische Kunst geschrieben. Er ist aufgeführt in der Martial Arts Eycyclopedia, The World’s Martial Arts Elite, Who’s Who in American Martial Arts und Martial Arts Pioneers & Masters wegen seiner vielen Leistungen.

Unter seinen körperlichen Leistungen sind seine heute berühmten Weltrekorde in “Daumen-Liegestütz” unter Verwendung von beiden Armen (1975: 45 Stück in 51 Sekunden; 1980: 61 Stück in 47 Sekunden) und seine übermenschlichen einarmigen Daumen-Liegestütze (5 Stück, 1983) zu finden. Er war der New England Golden Gloves Box-Champion, nahm teil an internen Ringkämpfen (griechsch-römisch und im Freistil) zwischen den Universitäten, an Turnieren in Kickboxen, Muay Thai und Savate sowie an zahlreichen Herausforderungen und Straßenkämpfen. Er hat herausragende Rekorde sowohl im Ring als auch auf der Straße. Darüber hinaus machte er auch mit beim Bostonmarathon und bei mehreren Duathlons (Laufen und Radfahren).

Großmeister Arvanitis hat zahlreiche Kampfkunstauszeichnungen und sage und schreibe 18 Aufnahmen in diverse “Hall of Fames” erhalten in Anerkennung seiner enormen Leistungen, u.a. als “Großmeister des Jahres”, “Internationaler Pionier”, “Gründer des Jahres”, “Panhellenischer Sportler des Jahrzehnts”, “Internationaler Beitrag zu den Kampfkünsten”, “Silberne Lebensauszeichnung”, “Goldene Lebensauszeichnung”, “Lebende Kampfkunstlegende”, “Sportler des Jahrhunderts des Staates New Hampshire”, “Großmeister im Führungsstil”, “Historische Persönlichkeit” und war einer der ersten, denen der “Martial Arts Academy Award” verliehen wurde.

Arvanitis fungiert als Präsident der United Pankration Alliance (UPA) und ist teilweise ein geschäftsführendes Vorstandsmitglied von verschiedenen Kampfkunstorganisationen, darunter Martial Arts Masters, Pioneers & Legends Hall of Fame, World Martial Arts Alliance, Präsident von Spartan Martial Arts Enterprises, Inc., World Pankration Federation (Beirat) und World Black Belt. Außerdem ist er ein geschäftsführendes Vorstandsmitglied des prestigeträchtigen World Head of Family Sokeship Council, der angesehensten Gruppe anerkannter Großmeister auf der Welt.

Arvanitis ist seit 1969 professioneller Kampfkunstlehrer. Seine langjährige Lehrerfahrung umfaßt über zwei Jahrzehnte an beiden Küsten der USA. Er hat Lehrgänge in den Vereinigten Staaten, Kanada und Europa abgehalten. Unter Arvanitis Schülern sind Danträger, Boxer, Kickboxer, Ringer, Drehbuchautoren, Polizeibeamte und Angehörige von Spezialeinsatzkommandos, Personenschützer und Militärangehörige der U.S. Marines und der U.S. Army Special Forces. Arvanits war behilflich bei der Vorbereitung und dem persönlichen Training von vielen amerikanischen Elitesoldaten der Special Forces und der Bodentruppen auf den Krieg im Irak.

Jim Arvanitis hat natürliche athletische Fähigkeiten mit einer sorgfältigen Arbeitsmoral kombiniert, um zu dem berühmtesten Praktiker griechischer Abstammung im 20. Jahrhundert zu werden. Er veranschaulicht den klassischen spartanischen Athleten, in dem er gewissenhaft trainiert, und sein Unterrichtskönnen ist stark gefragt auf Seminaren rund um die Welt. Die Anstrengungen dieses ideenreichen Kampfkünstlers sind hilfreich dabei gewesen, ein antikes griechisches Vermächtnis wiederzubeleben, von dem man annimmt, daß es die älteste Form des totalen, ausschließlich auf das Nützliche ausgerichteten Kampfes ist, die aktenkundig geworden ist.

Heute bezeichnen Praktiker der griechischen Kampfkunst Demetrios Arvanitis bloß als “Kirios”. In modernem Griechisch ist dies einfach nur das Gegenstück dazu, auf Englisch “Sir” zu sagen. In Altgriechisch wurde dieser Begriff verwendet, um sich auf einen Patriarchen einer Gruppe von Leuten oder auf den Gründer eines Systems zu beziehen. Griechische Kampfkünstler verwenden diesen gleichen Begriff, unabhängig davon, welches ihre Muttersprache sein mag.

Übrigens: Von 1971 bis 1990 sind Jim Arvanitis und seine Gruppe von Hardcore-Schülern die einzigen aktiven Pankratiasten gewesen, die es gab. Heutzutage jedoch scheint der Begriff Pankration überall zu sein. Obwohl Arvanitis der erste gewesen ist, der die Aufmerksamkeit auf den antiken griechischen Kampfsport gelenkt hat, versuchen viele, den Ruhm für seine Entwicklung in Anspruch zu nehmen. Die Griechen fabrizieren Geschichten über jemand anderen als Arvanitis, der Pankration wiederhergestellt habe, während sie doch tatsächlich die ganze Zeit über nur asiatisches Karate gemacht haben. Andere Nichtgriechen bringen ihre eigenen aberwitzigen Behauptungen hervor. Es gibt da sogar diejenigen Kritiker, die ihre ahnungslosen Bemerkungen versteckt hinter ihren Computern in Internetforen abgeben. Es bleibt allerdings die Tatsache bestehen, daß es da keinerlei dokumentierten Beweis für die Ausübung des Pankration als eine moderne, gemischte Kampfkunst gibt vor Arvanitis bahnbrechender Titelgeschichte 1973 in der Zeitschrift Black Belt. Ungeachtet des geschwollen Daherredens von den Jim Arvanitis-Möchtegerns sprechen die Beweise für sich selbst.

Großmeister Arvanitis hat die Fackel seiner Abstammungslinie über die letzten drei Jahrzehnte getragen und fährt damit fort, es zu tun sowie die hellenistischen Kampfkünste überall auf der Welt bekannt zu machen. Er führt gegenwärtig die Bewegung an, um alle hellenistischen Kampfkünstler zusammenzubringen in einer Faust der Einheit.

Er ist ohne Frage der Begründer der modernen Pankrationbewegung und die geschichtliche und kulturelle Autorität auf der Welt über panhellenistische Kampfkünste.

Es ist im Licht dieser Errungenschaften, daß viele seiner Bewunderer ihn als den “Rennaissancemann” des griechischen Pankration bezeichnen.


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