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Loren W. Christensen

Christensen1Kampfkünstler, Vietnamveteran, Autor, Verleger und ehemaliger, langjähriger Polizist.

Als einer der fruchtbarsten amerikanischen Autoren ist Loren W. Christensen der Herausgeber von Warriors: On Living with Courage, Discipline, and Honor (erschienen im September 2004), einer Sammlung von Aufsätzen, verfaßt von einer Mischung moderner Krieger, von Soldaten, Cops und Angehörigen von Spezialeinsatzkommandos, über Kampfkunstmeister bis hin zu Experten auf den Gebieten von Gewalt am Arbeitsplatz, Theologie und Schulsicherheit.

Christensen – ein langjähriger Polizist im Ruhestand, Vietnamveteran und hochrangiger Kampfkünstler – zählt sich selbst zu den 37 Autoren, die etwas zu dieser aufschlußreichen Studie über die verschiedenen Aspekte der Kriegerschaft hinzugefügt haben, und er spricht aus einer Quelle der persönlichen Erfahrung auf diesem Fachgebiet.

Loren W. Christensen hat 32 Bücher veröffentlicht, Dutzende von Zeitschriftenartikel geschrieben und für nahezu acht Jahre eine preisgekrönte Polizeizeitung namens The Rap Sheet herausgegeben.

Seine Sachbücher handeln von Cops, bösen Typen, Kampfkünstlern, explosiver Gewalt, Straßenbanden, der psychologischen Auswirkung des Tötens, Menschen in ihrer schlimmsten Verfassung und Menschen in ihrer besten Verfassung. Sie handeln von einem Teil des Lebens, den die meisten Menschen niemals erfahren werden oder jemals erfahren möchten.

Viele Schriftsteller haben Lorens Bücher und sein Fachwissen dazu benutzt, um ihre Geschichten zu “untermauern” mit direktem Realismus und Details, die nur einer liefern kann, der “dabei gewesen” ist. Seine Bücher und Ratschläge sind für einen Kinofilm verwendet worden, der sich um Straßengangs drehte, für Fernsehdokumentationen, Kriminalromane und kürzlich einem Liebesroman, der ein wenig Straßenrealität benötigte. Es ist alles in den Büchern von Loren W. Christensen zu finden.

Als ein Autor hat Christensen von Lesern und Buchrezensenten in den Vereinigten Staaten, Frankreich und Rußland höchstes Lob erhalten für seine leicht zu lesende, informative Schreibweise. Er ist Experte in Straßenselbstverteidigung und unterrichtet keinen sportlichen Wettkampf. Er hat 17 seiner Bücher geschrieben über Kampfkünste und viele Artikel für verschiedene Kampfkunstzeitschriften.

Seine Artikel sind in einer Vielzahl von Zeitschriften erschienenen, einschließlich Soldier of Fortune, Warriors, Bodybuilding, Muscle Up, Blackbelt, Karate Illustrated, Karate International, Police, Law and Order, Chief, The Police Marksman, American Survival Guide, Police and Security News, Martial Arts Training, American Police Beat, The Rap Sheet und anderen.

Christensen begann sein Training in den Kampfkünsten 1965 unter der Anleitung von Bruce Terrill von der Oregon Karate Association in Portland. Mr. Terrill unterrichtete einen koreanischen Stil namens Kong Su, einer Kampfmethode, die dem japanischen Shotokan Karate mehr ähnelt als dem Taekwondo. Ende der 1960er Jahre wurde dieser Stil durchdrungen von Wing Chun und anderen Kung Fu-artigen Techniken, Konzepten und Prinzipien. Um 1970 entwickelte er sich zu Wu Ying Tao, wohl einer der ersten Kampfmethoden, die der Idee folgten, das, was auch immer funktioniert, einzusetzen, um den Gegner zu zerstören, im Gegensatz dazu, beschränkt zu sein durch das Dogma eines einschränkenden Systems.

Christensen trat 1967 in die U.S. Army ein und wurde ein Militärpolizist (MP). Nach der Teilnahme an der Hundeführerschule auf der Lakeland Air Force Base in Texas wurde er nach Florida in die Everglades versetzt, wo er mit seinem Hund im Sicherheitsbereich einer Raketenbasis Streife ging. In seiner Freizeit trainierte er japanische Karatestile in Miami und unterrichtete ein paar seiner Militärpolizeikameraden, damit er Trainingspartner hatte. “Ein Jahr in den Everglades”, sagte er, “war wie zehn Jahre in der Hölle. Also meldete ich mich freiwillig nach Vietnam, um von dort wegzukommen.”

Zuerst wurde er an das Defense Language Institute in Washington D.C. geschickt für eine dreimonatige Intensivschulung in Vietnamesisch. Während er in D.C. war, fuhr er damit fort, in Karate zu trainieren, meistens alleine, aber gelegentlich mit einem der Green Beret-Mitschüler. Nach dem Abschluß wurde er umgehend über den großen Teich nach Nam geschickt.

Christensen machte Straßenpatroullien als MP in Saigon. Bezugnehmend auf seinen Aufsatz “Entdeckungen” im Buch Warriors über die Intensität des Chaos, das er dort antraf, erinnert er sich: “Der Umgang mit Raketenangriffen, terroristischen Bombenanschlägen, antiamerikanischen Unruhen, Kneipenschlägereien, kampfbereiten Deserteuren, Straßenkämpfen, Dieben, Drogenüberdosen, Angriffen und Mordermittlungen hielten uns auf Trab für 12 bis 14 Stunden in jeder Schicht, an jedem Tag. Es war eine fabelhafte, intensive, erleuchtende und erschreckende Zeit”, sagt er, um seine Fertigkeiten zu testen und um zu erlernen, was funktioniert und was nicht funktioniert in den Kampfkünsten.

Zu seinem Leidwesen fand er heraus, daß die “steifen, roboterartigen Kampftechniken” der traditionellen Stile, die er bis zu diesem Punkt hin trainiert hatte, nicht gut funktionierten. “Es gab da keinen Platz in einer Hintergasse von Saigon oder in den wildwestfilmartigen Kneipenschlägereien für tiefe, statische Stellungen und stilisierte Blöcke.” Er unternahm einige schnelle Modifizierungen, um ihm dabei zu helfen, das Jahr zu überleben und versprach sich selbst, daß er den Rest seiner Kampfkunstlaufbahn damit zubringen würde, Techniken zu erlernen und zu unterrichten, die beim Überleben im realen Leben anwendbar sind.

Als Christensen in die Staaten zurückkehrte, hielt er das Versprechen. Zu dem Zeitpunkt, als er 1972 in das Portland Police Bureau (in Oregon) eintrat, war er ein 2. Dan und Karatelehrer. Viele von Christensens Karateschüler waren Polizeikollegen, die seine realistische Vorgehensweise in den Kampfkünsten mochten. Er unterrichtete drei Karateklassen während des Tages, bevor er die Abendschicht im Police Department antrat.

“Es war die nächstbeste Sache zu Saigon auf dieser Seite des Pazifiks, und ich war wieder direkt im Chaos drin”, schreibt er in “Entdeckungen” über seinen Dienst als Streifenpolizist in Portlands Elendsviertel. “Genau wie Saigon, war das Ghetto ein Aufruhr an Gewalt: überfüllte Straßen voller Wut und Rauschzuständen, das nahezu ständige Heulen der Sirenen von Polizei und Krankenwagen, plärrende Musik aus Dutzenden von Wildwest-Saloons und Kämpfe...nahezu in jeder Nacht.”

Um sich gegen das Chaos, dem er sich auf der Arbeit gegenübersah, zu behaupten, disziplinierte Christensen sich selbst dazu, hart an den Kampfkünsten zu arbeiten. 1975 brach er sich sein Knie im Training, brach sich buchstäblich ein Stück von seiner Kniescheibe ab und zerriß Muskeln und Sehnen. Die Ärzte sagten ihm dazu, daß es seine Polizeilaufbahn und sein Kampfkunsttraining beenden würde und es für ihn erforderlich sein würde, für immer an einem Stock zu gehen. Mit nichts anderem für ihn zu tun während der neun Monate, die es dauerte, um sich von der Operation zu erholen, fing er an, zu schreiben und Gewichte zu stemmen. Ein Jahr später veröffentlichte er ein Buch über Polizeiverteidigungstaktiken, und zwei Jahre später, trotz der düsteren Prognose der Ärzte, nahm er an der Mr. Oregon Bodybuilding-Meisterschaft teil. “Ich schreibe besser als wie ich in diesen kleinen Posinghöschen aussehe”, merkt er ironisch an. Er kehrte 1976 auch in das Police Department zurück und machte zuerst für mehrere Monate Dienst an einem Schreibtisch, bevor er zum Streifendienst auf der Straße zurückkehrte.

Um 1980 fing Christensen mit dem Training in der philippinischen Kampfkunst des Arnis an. Er rechnete sich aus, daß die Betonung des Kampfes mit dem Rattanstock und dem Messer sein schlechtes Knie nicht traumatisieren würde. Er hatte recht. Tatsache ist, daß die Stellungen und Schrittübungen die Muskeln um das schwache Gelenk herum mehr stärkten als die zwei Jahre an Physiotherapie es vorher getan haben. Innerhalb von nur ein paar Monaten des Trainings im Arnis mit Professor Remy Presas und Professor Leonard Trigg war Christensen in der Lage, wieder zu treten und sich fast genauso gut zu bewegen, wie er es vor der Verletzung tat.

Um die verlorene Zeit aufzuholen, trainierte er Tai Chi, Jujutsu, Kung Fu, Muay Thai, Kenpo und Stücke und Teile von vielen anderen Kampfkünsten. Er versuchte sich an Turnierwettkämpfen Mitte der 1980er Jahre und gewann mehr als 50 Trophäen. “Es ging nicht um das sammeln dieser grellen Plastik- und Marmortrophäen”, sagte er. “Okay, vielleicht ein wenig. Aber hauptsächlich ging es darum, mich selbst zu testen und mich meinen Ängsten zu stellen.”

Über die vier Jahrzehnte des Trainings, Unterrichtens und Schreibens über die Kampfkünste hat Christensen sieben Schwarzgurte in Karate, zwei in Jujutsu und einen in Arnis erworben. “Meine Unbeholfenheit gehört mir allein”, sagt Loren. “Alle Fertigkeiten, die ich habe, können zurückgeführt werden zu meinen Lehrern während all der Jahre – Bruce Terrill, Rick Alamany, Remy Presas, Duke Moore, Wally Jay, Tim Delgman, Leonard Trigg, Wim Demeere – und einer Heerschar an phantastischen Schülern und Trainingspartnern.”

Genauso wie Christensens Beharrlichkeit und Hingabe es ihm ermöglicht haben, den Tatsachen im Bezug auf Kampfkunsttraining und Lernen zu trotzen, so haben sie ihm auch in seiner Polizeilaufbahn gedient. Über die Jahre arbeitete er im Streifendienst auf der Straße, im Programm gegen Banden, im Schutz für Würdenträger, mit Jugendlichen und im Training. Er schied 1997 aus dem Polizeidienst aus, nach dem er 25 Jahre im Portland Police Bureau gedient hat und für insgesamt 29 Jahre im Polizeidienst gewesen ist.

Christensen ist jetzt ein Vollzeit-Schriftsteller und hat Dutzende von Zeitschriftenartikel in all den großen Kampfkunst-, Polizei-, Fitneß- und Bodybuildingzeitschriften veröffentlicht. Darüber hinaus gab er eine Polizeizeitung für nahezu acht Jahre heraus und schrieb häufig für andere. Er arbeitet derzeit an seinem nächsten neuen Buch. Seine Bücher decken einen breiten Bereich an Themen ab, einschließlich Ernährung für Kämpfer, Straßenbanden, Kampfkunsttraining, entführte Kinder, Prostitution, das Leben als Krieger, Gewalt am Arbeitsplatz, Amokläufe an Schulen und posttraumatischer Streß. Darüber hinaus ist Christensen in mehreren Lehrvideos und DVDs (darunter der bei uns erhältliche DVD-Bestseller Fighting Dirty) erschienen.

Seine beiden letzten Bücher wurden nahezu gleichzeitig im September 2004 herausgebracht: Warriors: On Living with Courage, Discipline, and Honor und On Combat: The Psychology and Physiology of Deadly Conflict in War and Peace, das er gemeinsam mit Lieutenant Colonel Dave Grossman, einem ehemaligen West Point-Psychologie-Professor, Professor für Militärwissenschaft, U.S. Army Ranger, gefragter Dozent und Autor des einflußreichen Buches On Killing: The Psychological Cost of Learning to Kill in War and Society geschrieben hat.

Als Kriegsveteran, Polizist und Kampfkünstler ist Christensen an der vordersten Front gewesen. Heute wird er häufig als ein Kriegergelehrter bezeichnet wegen seiner fortgesetzten Hingabe dabei, durch sein Schreiben und sein Unterrichten den Weg, die Auswirkungen und die Belohnungen des dem Drachen gegenübertretens an andere zu vermitteln.

Loren W. Christensens Qualifikationen: Er hat seit 1965 die Kampfkünste trainiert und unterrichtet, einen 7. Dan in Karate, einen 2. Dan in Jujitsu und einen 1. Dan in Arnis. Er unterrichtete Verteidigungstaktiken im Portland Police Bureau für 23 Jahre und in zu vielen anderen Polizeidienststellen und Sicherheitsfirmen, um sie hier alle aufzulisten. Vor kurzem unterrichtete er Klassen in persönlicher Sicherheit für Tri-Met-Dienstleiter und –Fahrkartenkontrolleure des öffentlichen Personennahverkehrs in Portland, das Mariott Hotel-Sicherheitspersonal und die Portland Park Rangers.

Falls Du an Privatunterricht mit Loren interessiert bist, kannst Du ihn direkt kontaktieren.


von und mit Loren W. Christensen bieten wir im Onlineshop an:

DVDs:

Masters & Styles

The Brutal Art of Ripping, Poking, and Pressing Vital Targets: The Video

Vital Targets: A Street-Savvy Guide to Targeting the Eyes, Ears, Nose, and Throat

Fighting Dirty: A “No-Sweat” Guide to Hardcore Self-Defense Training

Speed Training: The Video: Developing Maximum Speed in Martial Arts Training

Restraint & Control Strategies: State-of-the-Art Defensive Tactics for Law Enforcement and Security Professionals

The Fighter’s Video Guide to Hard-Core Heavy Bag Training: The Set